Finanzierung von OER: Frei heißt nicht gratis

Moderator: Martin Ebner (Blog)
Zeitraum: 27.05. – 09.06.2013

Online-Event: Mo., 27.05.2013 16:00 Uhr - Einführung in das Thema durch Martin Ebner

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Online-Event: Mi., 05.06.2013 um 16:00 Uhr - Frei heißt nicht gratis

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Der 4. Themenblock beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie die Finanzierung von Open Educational Resources aussehen könnte. Selbstverständlich kostet die Erstellung, der Betrieb oder auch die Wartung Geld, welches durch die freie Zurverfügungstellung nicht direkt eingenommen werden kann. Andererseits kann man OER-Initiativen nicht auf ehrenamtlicher Arbeit beruhen lassen, da dies langfristig kein nachhaltiges Businessmodell ist.

In diesen zwei Wochen wollen wir uns explizit dem Gedanken widmen, was sind OER wert und wie könnten sie finanziert werden? Welche Möglichkeiten und Erfahrungen stehen uns zur Verfügung?

Video zum Thema

Das Video zeigt eine neue Möglichkeit wie OER-Lehrmaterialien in Zukunft gedruckt werden könnten, wobei die Online-Version frei erhältlich ist.

Präsentation: Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen

Aufgabe für WOERker

Überlege die Kosten für das eigene Beispiel. Was fällt an für die Erstellung, für den Betrieb, die Qualitätssicherung, für die Wartung bis hin zu PR/Marketing? Was wurde damit an Wert (nicht nur monetär) geschaffen?

Literaturhinweise

  • Schön, S.; Ebner, M.; Lienhardt, C. (2011), Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen. - in: Virtual Enterprises, Communities & Social Networks. (2011), S. 239 - 250. (.pdf)
  • Kaltenbeck, J. (2011) Crowdfunding und Social Payments - Im Anwendungskontext von Open Educational Resources. Ebner, M & Schön, S. (Hrsg), Band 1 der Reihe Beiträge zu offenen Bildungsressourcen. (.pdf)
  • Hartmann, B. & Jansen, F. (2008). Open Content – Open Access. Freie Inhalte als Herausforderung für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In: Fazit Schriftenreihe, Band 16. Stuttgart: MFG. (.pdf)
  • Walter, T.P. & Back, A. (2010). Crowdsourcing as a Business Model: An Exploaration of Emergent Textbooks Harnessing the Wisdom of Crowds. In: 23rd Bled Conference eTrust: Implications for the Individual, Enterprises and Society, Bled, Slovenia June 20-23, 2010, (S. 555-568). (.pdf)
  • OpenAccess-business-models (2013). OpenAccess. (.html)
  • Hess, T. (2012) Ökonomie digitaler Lehrbücher. Aufzeichnung eines Vortrages im Rahmen von L3T's Talk. (Vimeo)

Online-Events

  • Mo, 27.05.2013 16:00 Uhr: Einführung in das Thema durch Martin Ebner
  • Mi, 05.06.2013 16:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Martin Gersch (FU Berlin), MA Lambert Heller (UB Hannover), Dr. Michael Kopp (Universität Graz) und Dr. Conrad Lienhart (npo-consulting)

Experten

  • Martin Gersch ist Inhaber einer Professur für Betriebswirtschaftslehre und Leiter des Competence Center E-Commerce als Teil des Departments für Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen ökonomischer Theorien, Informationsmanagement, Unternehmerischer Herausforderungen in einer digitalisierten und vernetzten Welt, E-Business/E-Commerce, E-Health, Lern Service Engineering und Geschäftsprozessmanagement. (Homepage)
  • Conrad Lienhardt, Dr., ist Geschäftsführer von npo-consulting.net und lehrt im Themenfeld auch an der Fachhochschule Steyr und dem Institut für Management Salzburg. (Homepage)
  • Michael Kopp, Dr., ist Leiter der Akademie für Neue Medien und Wissenstransfer an der Universität Graz und ist dort für die aktive Unterstützung von Lehrenden und Studierenden bei der Verwendung von Bildungskonzepten und Bildungstechnologien verantwortlich. (Homepage)
  • Lambert Heller, MA, ist Leiter des Open Science Lab an der TIB/UB Hannover und dort Konzepte und Kampagnen u.a. zum digitalen Publizieren an der Leibniz Universität Hannover zuständig mit einem Schwerpunkt auf Open Access. (Homepage)

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